
Stille wird nicht verlangt.
Sie wird vorbereitet.
Licht, Atem, Klang und Bewegung. Einfache Rituale, die Kinder einladen, zur Ruhe zu kommen und ihre Aufmerksamkeit nach innen zu richten.Für Kinder von 7 bis 12 Jahren in Hamburg.
Lichtschau kennenlernen ↓Ein Raum.
Ein Licht.
Ein Moment,
der nach innen führt.
Die Lichtschau greift einfache Formen auf, die Menschen seit Jahrhunderten in meditativen und kontemplativen Traditionen begleiten: Licht, Atem, Klang, Stille, bewusste Bewegung und wiederkehrende Rituale.
Jedes Kind richtet seinen eigenen kleinen Platz her. Vertraute Abläufe helfen dabei, anzukommen und den Alltag ein wenig leiser werden zu lassen. Dann richtet sich der Blick für einige Minuten auf das Licht. Atem, ein kurzer Lichtvers, eine Geschichte und ein stiller Nachklang begleiten den Abschluss.
Aus kleinen Handlungen entsteht ein stiller Weg: vom Ankommen zum Schauen, vom Schauen zum Lauschen und vom Lauschen zu einer tieferen Wahrnehmung des eigenen Inneren.

Einfach
gegenwärtig sein.
Meditation gehört zu den ältesten überlieferten Wegen, die eigene Aufmerksamkeit bewusst nach innen zu richten. Seit Jahrtausenden wird sie in unterschiedlichen Kulturen praktiziert und weitergegeben.
Den Atem spüren. Ein Licht betrachten. Einen Klang hören.
Ohne etwas erreichen zu müssen.
Meditation schenkt uns die Freiheit, Gedanken wahrzunehmen, ohne ihnen auf jede Reise zu folgen.
Die Lichtschau
auf einen Blick.
Lichtschau ist konfessionsoffen. Vorkenntnisse oder eine eigene Meditationspraxis sind nicht erforderlich.
Haferkamp 2, 22081 Hamburg · Anfahrt
Nicht die äußere Stille steht im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, den eigenen Körper, den Atem und die Gegenwart bewusst wahrzunehmen.

Ein vertrauter Rhythmus
aus Licht und Stille.
Der Ablauf wiederholt sich von Woche zu Woche. Diese Verlässlichkeit gibt Orientierung. Die Kinder wissen, was kommt, und finden mit der Zeit immer selbstverständlicher in den gemeinsamen Raum.
Jede Station antippen und den Ablauf entdecken.
01Ankommen und Platz bereiten
Jedes Kind hilft dabei, seinen kleinen Meditationsplatz herzurichten. Sand, Wasser, eine Blume und das eigene Licht werden in Ruhe vorbereitet. Schon dieses Ankommen gehört zur Meditation.
02Lichtgruß
Ein kurzer, ruhiger Yoga-Bewegungsablauf mit einfachen Versen bringt Aufmerksamkeit in den Körper und markiert den Übergang aus dem Alltag.
03Platz nehmen und Kerzen entzünden
Zuerst nimmt jedes Kind seinen Platz ein. Dann erklingt ein gemeinsamer Ton. Anschließend werden die Kerzen nacheinander unter meiner Aufsicht entzündet. Das Licht markiert den Beginn der stillen Phase.
04Ins Licht schauen
Für etwa fünf bis zehn Minuten ruht der Blick weich auf der eigenen Kerzenflamme. Blinzeln ist selbstverständlich erlaubt. Wenige leise Hinweise können Atem und Körperwahrnehmung begleiten.
05Atem, Lichtvers und Nachklang
Die Augen werden geschlossen oder gesenkt. Einige ruhige Atemzüge und der Lichtvers führen vom äußeren Licht zur eigenen Wahrnehmung. Gelegentlich können sanfte Klänge der Handpan hinzukommen; sie gehören nicht fest zur Praxis.
06Tee oder Wasser und Lichtstein
Wir trinken Tee oder Wasser achtsam, mit Liebe und Dankbarkeit. Zum Abschied erhält jedes Kind einen kleinen Lichtstein, den es in seinem persönlichen Beutel sammelt. Nach mehreren Begegnungen legen die Kinder ihre Steine in den gemeinsamen Lichtgarten um eine Pflanze zurück. So schließt sich der Kreis: Was wir eine Zeit lang bewahrt haben, dürfen wir wieder loslassen. Auch Vergänglichkeit und Loslassen bekommen hier einen stillen, erfahrbaren Platz.
07Geschichte oder Traumreise
Zum Ausklang lese ich eine kurze Weisheitsgeschichte vor oder erzähle sie frei. Manchmal begleite ich die Kinder stattdessen durch eine ruhige Traumreise. Wer mag, kann anschließend teilen, was er dabei entdeckt hat. Niemand muss etwas erzählen.
08Gemeinsamer Abschluss
Mit vertrauten Worten und Gesten lassen wir die Stunde ausklingen. Zum Schluss löschen wir die Kerzen behutsam und sicher, eine nach der anderen.

Wer einem Kind die Stille eröffnet,
schenkt ihm einen Ort,
an den es ein Leben lang zurückkehren kann.

Manchmal beginnt Stille
mit einem Blick.
Eine Blüte betrachten. Einen Klang hören. Das Licht wahrnehmen.
Aufmerksamkeit
ist kostbar.
Kinder wachsen in einer Welt auf, die unaufhörlich um ihre Aufmerksamkeit wirbt. Bildschirme, Werbung und digitale Angebote sind darauf ausgelegt, ihre Blicke möglichst lange festzuhalten.
Doch Aufmerksamkeit ist mehr als eine Ressource, um die andere konkurrieren. Sie ist die Grundlage dafür, bewusst wahrzunehmen, nachzudenken, zuzuhören und eigene Entscheidungen zu treffen.
Wer seine Aufmerksamkeit nicht bewusst lenken kann, überlässt sie leicht dem, was am lautesten danach verlangt.
Deshalb möchte die Lichtschau Kindern früh eine andere Erfahrung ermöglichen: innehalten, wahrnehmen, abschweifen und bewusst zurückkehren. Nicht als Leistung, sondern als Fähigkeit, die sie durch ihr Leben begleiten kann.
Stille bedeutet nicht, der Welt zu entfliehen. Sie bedeutet, ihr bewusster zu begegnen.
Eines Tages tragen
die Kinder das Licht selbst weiter.
Was zunächst unter meiner Begleitung beginnt, darf mit der Zeit zu etwas Eigenem werden.
Die Kinder lernen die Rituale nicht nur kennen. Sie wachsen in sie hinein, gestalten sie mit und können schließlich selbst andere Kinder durch eine Lichtschau begleiten.
Mit der Zeit übernehmen die Kinder selbst die Gestaltung der Lichtschau. Es braucht dann nur noch einen Erwachsenen, der den sicheren Raum hält und die Aufsicht über Kerzen und Feuer übernimmt.
Eines Tages wird meine Stimme nicht mehr gebraucht.
Dann bereiten die Kinder ihren Platz, entzünden ihr Licht und verweilen in der Stille.
Nicht, weil jemand sie anleitet, sondern weil sie den Weg längst in sich entdeckt haben.
Und wohin das Leben sie auch führt, mögen sie diesen stillen Ort in sich immer wiederfinden.

Aus eigener
Erfahrung.
Seit vielen Jahren begleitet mich die Meditation auf meinem Lebensweg. Was einst mit der Suche nach Stille begann, ist mit der Zeit zu einem wesentlichen Teil meines Lebens geworden. Ich habe unterschiedliche Wege der Meditation kennengelernt, bin ihnen gefolgt und habe immer wieder erfahren dürfen, wie viel sich offenbart, wenn wir still werden und unsere Aufmerksamkeit nach innen richten. Heute verbringe ich täglich mehrere Stunden in der Meditation.
Die Lichtschau ist aus dieser Erfahrung gewachsen. Besonders kostbar waren für mich jene Augenblicke, in denen ich gemeinsam mit meinen Kindern und ihren Freunden in der Stille verweilen durfte. Zu erleben, wie Kinder ein Licht betrachten, wie sie ganz gegenwärtig werden und sich auf ihre eigene Weise der Stille öffnen, hat etwas tief in mir berührt.
Aus diesen stillen Begegnungen ist nach und nach ein Herzenswunsch entstanden. Ich möchte auch anderen Kindern die Möglichkeit schenken, einen solchen Ort kennenzulernen. Einen Raum, in dem sie nichts leisten und niemandem etwas beweisen müssen. In dem sie einfach da sein dürfen, mit allem, was sie mitbringen, und in ihrem eigenen Rhythmus entdecken können, welche Ruhe und Weite in ihnen liegt.
Dabei geht es mir nicht darum, ihnen einen Weg zu zeigen, den sie gehen sollen. Ich möchte einen Raum bereiten, in dem sie ihren eigenen finden.
Monir MeisterGründer und Begleiter der Lichtschau
Ein Raum,
der leise wird.
Die Lichtschau lebt von einfachen Dingen: warmem Licht, natürlichen Materialien und einem Raum, in dem nichts erreicht werden muss.



Ein Platz
im Lichtkreis.
Die Lichtschau beginnt im November. Die Kinder treffen sich in einer festen Gruppe und finden so Woche für Woche in einen vertrauten Rhythmus.
Montag oder Mittwoch · 15:30–16:30 Uhr.
Beginn: 2. beziehungsweise 4. November 2026.
Einführungsphase bis zum 31. Dezember 2026 · freiwilliger Energieausgleich. In dieser Zeit möchten wir gemeinsam Erfahrungen sammeln, die festen Gruppen wachsen lassen und der Lichtschau Raum geben, sich zu entfalten. Die Teilnahme ist ohne festen Kursbeitrag möglich.
Jede Lichtschau wird mit Aufmerksamkeit und Sorgfalt vorbereitet. Für den Raum, die Materialien und die Gestaltung der Stunden entstehen Kosten und ein erheblicher Zeitaufwand. Der freiwillige Energieausgleich hilft, diese Aufwendungen zu tragen und die Lichtschau weiterzuführen.
Jede Familie gibt, was ihr möglich und angemessen erscheint. Auch ohne finanziellen Beitrag ist ein Kind herzlich willkommen. Ab Januar 2027 entscheiden wir anhand unserer Erfahrungen über die weitere Gestaltung der Kurse und ihre Finanzierung.
Probestunde anfragen7 bis 12 Jahre
Die Platzvergabe erfolgt nach persönlicher Rückmeldung.
Fragen, die Eltern
stellen dürfen.
Muss mein Kind schon meditieren können?
Nein. Die Lichtschau ist für Kinder ohne Vorerfahrung gedacht.
Wie werden jüngere und ältere Kinder begleitet?
Die kleinen Gruppen lassen Raum für unterschiedliche Entwicklungsstufen. Jüngere Kinder erleben die Rituale oft spielerischer; ältere Kinder können mit wachsender Vertrautheit mehr Verantwortung bei der Gestaltung übernehmen. Jedes Kind wird aufmerksam und ohne Leistungsdruck begleitet.
Muss mein Kind die ganze Zeit still sein?
Nein. Ruhe wird eingeladen und schrittweise vorbereitet, nicht erzwungen.
Gibt es offene Flammen?
Kerzen sind Teil des angeleiteten Rituals. Ich beaufsichtige das Licht durchgehend und begleite das Entzünden und Löschen. Die Kinder lernen klare Sicherheitsregeln und können jederzeit zeigen, wenn sie Unterstützung brauchen.
Wie funktioniert eine Probestunde?
Eine Probestunde ist kostenlos und unverbindlich. Bis Ende Dezember 2026 ist auch die weitere Teilnahme ohne festen Kursbeitrag möglich. Ein freiwilliger Energieausgleich unterstützt Raum, Materialien und Vorbereitung, ist aber keine Voraussetzung. Anschließend können Eltern einen Platz in einer festen Gruppe anfragen.
Was geschieht, wenn mein Kind krank ist?
Bei krankheitsbedingten Fehlterminen sprechen wir individuell miteinander. Der feste Gruppenplatz bleibt während der vereinbarten Teilnahme reserviert.
Ist Lichtschau religiöser Unterricht?
Nein. Lichtschau ist konfessionsoffen und vermittelt keine verpflichtenden Glaubenssätze.

Meditation